Hallo liebe Leser,
es ist doch komisch wie die Zeit vergeht. Ähnlich wie in China hab ich irgendwie aus meiner Sicht nicht viel zu berichten, aus eurer Sicht wahrscheinlich doch recht viel.
Der Frühling ist da, die Temperaturen steigen, die Tage werden länger. Es macht wieder mehr Spaß zum Kickboxen mit dem Fahrrad zu fahren. Das Training wird langsam härter. Ich merke das vorallem an der zunehmenden Zahl an Sportverletzungen.
Meine zehn Wochen und ein Tag, als Deutscher will man ja genau bleiben, in der Küche sind vorrüber. Ich habe viel gelernt, hatte eine wirklich gute Zeit, mir ist aber gegen Ende doch langweilig geworden. Zu den Dingen die ich gelernt habe gehören natürlich kochen und sauber machen, aber ich hab eine gewisse Arbeitsrotine entwickelt, bei der ich versuche einen perfekt sauberen Arbeitsplatz zu hinterlassen.
Generell hat sich meine Arbeitszeit geändert, ich arbeite jetzt eine Woche in Maintenance/Garten und eine Woche in der Küche. Garten? Genau, die Arbeit in Maintenance hat sich in den letzten Monaten verändert. Wir haben zwei neue Mitarbeiter bekommen, eigentlich schon Anfang Januar, die beiden sind echt nett. Außerdem ist mein Chef dadurch einigermaßen entlasstet und ich muss nicht mehr alleine arbeiten. So hab ich noch ein Training an heiß-kalt Mischer bekommen. In England gibt es ein Zwei-Wasserhahnsystem. Das heiße Wasser darf jedoch nicht wärmer als 43 Grad Celcius sein, wenn es aus dem Hahn kommt. Um Keimbildung vorzubeugen muss das Wasser muss das Heißwasser jedoch mindestens 63 Grad Celcius heiß sein, glaub ich. Liegt hier aber in den mittsiebziger Graden. Das Heißwasser wird mit Kaltwasser, direkt bevor es aus dem Hahn kommt, gemischt. Die Kaltwassertemperaturen variiren mit den Außentemperaturen, wodurch der kühl Effekt gemindert wird. Das Mischverhältnis lässt sich justieren, welches alle drei Monate gemacht werden muss. Naja, die meisten der Mischer sind seit der Errichtung des Gebäudes nicht mehr gewartet worden.
Freitag habe ich im Garten gearbeiten. Zuerst hab ich die Linien für den Fußballplatz mit dem passendem Gerät nachgezogen, das passende Gerät war ein Wagen. Später haben wir eine hölzerne Veranda auseinander genommen, mit Kettensäge, Hämmer und kräftigen Tritten. Nach dem typischen freitags Fish&Chips Mittagessen durfte ich mit dem Trecker Müll transportieren. Klingt nicht besonders aufregend, war aber wesendlich angenehmer als in einem geheizten Haus, welches nicht wirklich gut gelüftet wird, zu arbeiten.
Vorletztes Wochenende bin ich nach Coventry gefahren. Mag nicht wirklich weit weg sein, aber da ich die Stadt hässlich finde, fahre ich eher selten da hin. In Coventry hab ich einen Freund von mir getroffen, den ich von den Vorbereitungsseminaren kenne. Die Vorbereitungsseminare hatte ich im August vergangenen Jahres, ich musste sie aus rechtlichen Gründen machen. War nett ihn mal wieder zu sehen. Er hat mir seine Einrichtung gezeigt. Er arbeitet an einem Collage für Jugendliche mit Behinderungen. Abends sind wir ausgegangen. In England gehen Gruppen von Frauen gerne als Mottogruppen aus, zum Beispiel als Polizistinnen. Am nächsten Morgen sind wir
Und nächste Woche Bilder, mein Ostern und ein "neues" Hobby von mir
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Schön, dass Du mal wieder geschrieben hast!!
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